Vita

Andreas Kossert, geboren 1970, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin. Der Historiker und Ostpreußen-Experte studierte in Freiburg im Breisgau, Edinburgh (Schottland) und Bonn und wurde 2000 an der FU Berlin promoviert. Am Deutschen Historischen Institut Warschau arbeitete Kossert als wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Direktor. Im Sommersemester 2007 war er Gastprofessor für polnische Landes- und Kulturstudien an der TU Dresden und seit 2011 gibt er regelmäßig Sommerkurse am Middlebury College, USA.

Kossert ist Jurymitglied für den Usedomer Literaturpreis und schreibt u.a. regelmäßig Artikel für DIE ZEIT und die Süddeutsche Zeitung. Neben Beiträgen als Experte bei TV-Dokumentationen, sowie im Hörfunk und zahlreichen Printmedien, übernahm er u.a. die historische Filmberatung für die Sendung „Damals in Ostpreußen“ (MDR/WDR 2008) mit dem Begleitbuch „Damals in Ostpreußen. Untergang einer deutschen Provinz“.

Beim 10. Neiße Film Festival 2013 wurde Kossert zusammen mit Thomas Grimm für den Dokumentarfilm „Bahnsteig 1: Rückfahrt nach Flatow“  ausgezeichnet. Andreas Kossert Buch „Kalte Heimat“ stand 2009 auf der Shortlist für den Leipziger Buchpreis. Für sein Buch „Ostpreußen. Geschichte und Mythos“ erhielt er 2008 den Georg-Dehio Ehrenpreis und den Bad Herrenalber Akademiepreis.